Bei der Garnelenzucht in Südamerika stellen viele Züchter fest, dass ihre Garnelen langsam fressen und nicht an Fleisch zunehmen. Woran liegt das? Das langsame Wachstum der Garnelen ist auf die Garnelenbrut, das Futter und die Haltungsbedingungen während der Aquakultur zurückzuführen.KaliumdiformiatDas Problem der langsamen Futteraufnahme und des mangelnden Fleischwachstums in der Garnelenzucht kann gelöst werden. Einige Züchter berichteten, dass die Garnelen im ersten Monat normal fraßen, im zweiten Monat jedoch kaum noch. Viele Züchter vermuteten daher, dass es am Köder lag und dass die schlechte Futterqualität den Appetit der Garnelen beeinträchtigte und eine Futterumstellung nötig war. Infolgedessen verbesserte sich die Situation mit der langsamen Futteraufnahme nicht, und in einigen Teichen verschlimmerte sie sich sogar.
Ausgehend von diesen Problemen lassen sich die Gründe für den schleppenden Konsum südamerikanischer Garnelen wie folgt zusammenfassen:
1. Grund für Garnelenbrut:
Manche Garnelenbrut hat von Natur aus unterschiedliche Größen, und auch ihr Wachstum verläuft in der späteren Aufzucht unterschiedlich. Es gibt außerdem Garnelenbrut aus verschiedenen Quellen, die oft langsam wachsen oder im späteren Stadium ihr Wachstum einstellen.
2. Wasserqualität:
Hohe Konzentrationen von Ammoniakstickstoff, Nitrit und pH-Wert im Wasser können bei südamerikanischen Garnelen pathologische Veränderungen hervorrufen und dadurch deren Ernährung beeinträchtigen.
3. Im Teich gibt es viele Mikroorganismen:
Es bietet reichlich Köderorganismen für Garnelen, und der Fressprozess verläuft zu dieser Zeit langsam.
4. Managementfaktoren:
Eine hohe Besatzdichte, ein niedriger Wasserstand, ein unzureichender Wasseraustausch und eine unzureichende Fütterung (die in der Regel auf 6-8% des Körpergewichts begrenzt ist) können allesamt zu einer langsamen Nahrungsaufnahme der Garnelen führen.
Neben den oben genannten Faktoren, die zu langsamer Nahrungsaufnahme bei Garnelen führen, gibt es auch bakterielle und virale Erkrankungen. Kranke Garnelen fressen definitiv langsam.
Der Einfluss von Kaliumdiformiat auf die Produktionsleistung südamerikanischer Garnelen:
KaliumdiformiatKaliumdiformiat kann die Enteritisrate bei Penaeus vannamei senken. Es verbessert nicht nur die Darmpermeabilität, fördert die Verdauung und Absorption von Proteinen und das Wachstum der Garnelen, sondern begünstigt auch die Ansiedlung und Vermehrung nützlicher Darmbakterien, hemmt schädliche Darmbakterien, reguliert den pH-Wert im Darm, fördert die Darmentwicklung und erhält die Darmgesundheit der Garnelen. Dadurch wird die Enteritisrate bei Penaeus vannamei signifikant gesenkt, die Immunität und Krankheitsresistenz der Garnelen deutlich verbessert und ihre Vitalität gesteigert. Die Wirkung unterschiedlicher Kaliumdiformiat-Konzentrationen im Futter auf die Produktionsleistung südamerikanischer Weißgarnelen wurde untersucht. Die Zugabe von 0,8 % Kaliumdiformiat zum Futter erhöhte das Gesamtgewicht der südamerikanischen Weißgarnelen um 20,6 %, die tägliche Gewichtszunahme um 26 % und die Überlebensrate um 7,8 %. Die experimentellen Ergebnisse zeigen, dass die Zugabe von 0,8% Kaliumdiformiat zum Futter südamerikanischer Weißgarnelen das Wachstum der Garnelen signifikant verbessern und ihre Überlebensrate erhöhen kann.
Die Hauptfunktion von Kaliumdiformiat besteht in seiner antibakteriellen und bakteriziden Wirkung, wodurch die Krankheitsresistenz von Garnelen verbessert und ihre körperliche Fitness gesteigert werden kann. Die Hauptbestandteile vonKaliumdiformiatkann die Struktur der Darmmikrobiota regulieren und das Gleichgewicht der Darmmikrobiota aufrechterhalten, was die Durchlässigkeit des Garnelendarms verbessern, die Aktivität von Proteasen erhöhen, die Verdauung und Verwertung von Futterprotein steigern, das Futterverhältnis reduzieren, den Fütterungsstatus der Garnelen verbessern und das Garnelenwachstum fördern kann.
Veröffentlichungsdatum: 20. Dezember 2023
