Die Reaktion von Penaeus vannamei auf veränderte Umweltfaktoren wird als „Stressreaktion“ bezeichnet. Veränderungen verschiedener physikalischer und chemischer Parameter im Wasser stellen Stressfaktoren dar. Reagieren Garnelen auf Umweltveränderungen, wird ihre Immunabwehr geschwächt und sie verbrauchen viel Energie. Sind die Veränderungen der Stressfaktoren gering und dauern sie nicht lange an, können die Garnelen damit umgehen und erleiden keinen größeren Schaden. Dauert der Stress hingegen zu lange an und sind die Veränderungen zu stark, übersteigt dies die Anpassungsfähigkeit der Garnelen, was zu Krankheit oder sogar zum Tod führen kann.
I. Die Symptome der Stressreaktion bei Garnelen waren folgende:
1. Roter Bart, roter Schwanzfächer und roter Körper bei Garnelen (allgemein bekannt als Stress-Rotkörper);
2. Reduzieren Sie die Nahrungsaufnahme drastisch, verzichten Sie sogar ganz darauf und schwimmen Sie im Pool.
3. Es ist sehr einfach, in den Teich zu springen.
4. Gelbe Kiemen, schwarze Kiemen und unterbrochene Barteln können leicht auftreten.
II. Die Ursachen der Stressreaktion bei Garnelen waren folgende:
1. Algenphasenmutation: wie z. B. plötzliches Absterben von Algen, klare Wasserfarbe oder übermäßiges Algenwachstum und zu trübe Wasserfarbe;
2. Klimaveränderungen, wie extreme Wetterereignisse wie Kaltluft, Taifune, Dauerregen, Starkregen, Bewölkung und große Temperaturunterschiede, führen dazu, dass sich Regenwasser auf der Oberfläche von Garnelenteichen sammelt. Nach dem Regen sinkt die Wassertemperatur an der Oberfläche, während die Temperatur am Gewässergrund steigt. Dies verursacht Wasserkonvektion und führt zum Absterben zahlreicher photosynthetisch aktiver Algen (Wasseraustausch). In diesem Zustand herrscht starker Sauerstoffmangel (Hypoxie). Das mikrobiologische Gleichgewicht des Gewässers wird gestört, und schädliche Mikroorganismen vermehren sich massenhaft (das Wasser trübt sich ein). Dies begünstigt die Zersetzung organischer Stoffe am Teichgrund und führt unter anaeroben Bedingungen zur Bildung von Schwefelwasserstoff und Nitrit, die sich anreichern und zu Vergiftungen und schließlich zum Tod der Garnelen führen.
3. Die Veränderung physikalischer und chemischer Parameter im Gewässer: Veränderungen der Wassertemperatur, der Transparenz, des pH-Werts, des Ammoniakstickstoffs, des Nitritgehalts, des Schwefelwasserstoffgehalts und anderer Indikatoren führen ebenfalls zu einer Stressreaktion bei den Garnelen.
4. Veränderung der Sonnenperiode: Aufgrund der Veränderung der Sonnenperiode, des unvorhersehbaren Klimas, großer Temperaturunterschiede und unsicherer Windrichtungen dauert die Veränderung lange an, was zu einer drastischen Veränderung der physikalischen und chemischen Faktoren des Garnelenwasserkörpers führt, was wiederum starken Stress bei den Garnelen verursacht, der zu Virusausbrüchen und großflächiger Teichentwässerung führen kann.
5. Der Einsatz von stimulierenden Insektiziden, Algenmitteln wie Kupfersulfat, Zinksulfat oder chlorhaltigen Desinfektionsmitteln kann bei Garnelen eine starke Stressreaktion hervorrufen.
III. Vorbeugung und Behandlung von Stressreaktionen
1. Die Wasserqualität und die Sedimente sollten regelmäßig verbessert werden, um eine Wasserumleitung zu verhindern.
Die Zugabe von Kohlenstoffquellen kann die Wasserqualität verbessern und das Absterben von Algen verhindern.
2. Bei starkem Wind, Regensturm, Gewitter, Regentagen, Nordwind und anderen Unwettern sollten dem Gewässer rechtzeitig Nährstoffe zugesetzt werden, um das Auftreten einer Stressreaktion zu verhindern.
3. Die Wasserzufuhr sollte nicht zu groß sein, im Allgemeinen sind etwa 250 ml angemessen. Anti-Stress-Produkte können zur Linderung der Stressreaktion eingesetzt werden;
4. Achten Sie genau auf die häufigen Wetteränderungen und verwenden Sie Anti-Stress-Produkte, um die Wasserqualität rechtzeitig anzupassen.
5. Nach dem Schälen einer großen Menge Garnelen sollte rechtzeitig Kalzium zugeführt werden, damit sie sich schnell wieder verhärten und die Stressreaktion reduziert wird.
Veröffentlichungsdatum: 27. April 2021
