FütternMehltauwird durch Schimmelpilze verursacht. Bei geeigneter Rohmaterialfeuchtigkeit vermehren sich Schimmelpilze massenhaft und führen zu Futtermittelschimmel.Futtermittel MehltauSeine physikalischen und chemischen Eigenschaften werden sich verändern, wobei Aspergillus flavus größeren Schaden anrichtet.
1. Maßnahmen gegen Schimmel:
(1) Feuchtigkeitskontrolle: Die Feuchtigkeitskontrolle bezieht sich auf die Kontrolle des Feuchtigkeitsgehalts im Futter und der relativen Luftfeuchtigkeit im Lagerraum. Der Schlüssel zur Schimmelprävention bei Getreidefutter liegt darin, den Feuchtigkeitsgehalt innerhalb kurzer Zeit nach der Ernte auf einen sicheren Bereich zu senken. Erdnusskerne weisen in der Regel einen Feuchtigkeitsgehalt von unter 8 %, Mais von unter 12,5 % und Getreide von unter 13 % auf. Unter diesen Bedingungen kann sich Schimmel nicht vermehren; dieser Feuchtigkeitsgehalt wird daher als sicherer Feuchtigkeitsgehalt bezeichnet. Der sichere Feuchtigkeitsgehalt variiert je nach Futtermittel. Zudem besteht eine negative Korrelation zwischen sicherem Feuchtigkeitsgehalt und Lagertemperatur.
(2) Durch die Senkung der Temperatur auf unter 12 °C lassen sich die Schimmelpilzvermehrung und die Toxinproduktion wirksam kontrollieren.
(3) Um Insektenstiche und Nagerbefall zu verhindern, sollten mechanische und chemische Bekämpfungsmethoden zur Behandlung von Schädlingen in Getreidelagern eingesetzt werden. Besonderes Augenmerk sollte auf die Nagerprävention gelegt werden, da Insekten- oder Nagerstiche das Getreide beschädigen und so die Vermehrung von Schimmelpilzen erleichtern und Schimmelbildung verursachen können.
(4) Futtermittelrohstoffe und mit Schimmelpilzschutzmitteln verarbeitetes Mischfutter sind stark schimmelanfällig. Daher können Schimmelpilzschutzmittel zur Schimmelbekämpfung während der Verarbeitung eingesetzt werden. Gängige Fungizide sind organische Säuren und Salze, wobei Propionsäure und ihre Salze weit verbreitet sind.
2. Entgiftungsmaßnahmen
Nach einer Kontamination des Futters mit Pilzgiften sollten Maßnahmen ergriffen werden, um die Gifte zu zerstören oder zu entfernen. Die gängigen Methoden sind folgende:
(1) Schimmelpilzpartikel entfernen
Giftstoffe konzentrieren sich hauptsächlich in beschädigtem, verschimmeltem, verfärbtem und von Insekten befallenem Getreide. Um den Giftstoffgehalt deutlich zu reduzieren, kann dieses Getreide aussortiert werden. Dazu werden die Körner manuell oder maschinell sortiert, verschimmeltes Getreide entfernt und anschließend getrocknet. Ziel ist die Entgiftung und Schimmelprävention.
(2) Wärmebehandlung
Bei Sojakuchen und Sojabohnenmehl als Rohstoffen können 48-61 % der Aspergillus flavus B1 und 32-40 % der Aspergillus flavus C1 durch Backen bei 150 °C für 30 Minuten oder durch Erhitzen in der Mikrowelle für 8-9 Minuten abgetötet werden.
(3) Wasserwäsche
Wiederholtes Einweichen und Spülen mit klarem Wasser entfernt wasserlösliche Toxine. Granulierte Rohstoffe wie Sojabohnen und Mais können nach dem Zerkleinern mit klarem Wasser oder wiederholt mit 2%igem Kalkwasser gespült werden, um Mykotoxine zu entfernen.
(4) Adsorptionsmethode
Adsorptionsmittel wie Aktivkohle und weißer Ton können Pilzgifte adsorbieren und so deren Aufnahme durch den Magen-Darm-Trakt verringern.
Die Aufnahme kontaminierten Futters durch Nutztiere und Geflügel kann zu einer Reihe von Problemen wie Wachstumshemmung, verminderter Futteraufnahme und Verdauungsstörungen führen, was die Wirtschaftlichkeit erheblich beeinträchtigen kann. Daher ist Prävention und Kontrolle unerlässlich.
Veröffentlichungsdatum: 03.08.2023

