Grundlegende Eigenschaften von Zinkoxid:
◆Physikalische und chemische Eigenschaften
Zinkoxid, ein Oxid des Zinks, weist amphotere alkalische Eigenschaften auf. Es ist schwer wasserlöslich, löst sich jedoch leicht in Säuren und starken Basen. Seine Molmasse beträgt 81,41 g/mol und sein Schmelzpunkt liegt bei 1975 °C. Bei Raumtemperatur bildet Zinkoxid typischerweise hexagonale Kristalle, ist geruchs- und geschmacklos und besitzt stabile Eigenschaften. Im Futtermittelbereich werden vor allem seine konvergierenden, adsorbierenden und antibakteriellen Eigenschaften genutzt. Die Zugabe zum Futter von Ferkeln verbessert nicht nur deren Wachstum, sondern beugt auch Durchfallerkrankungen wirksam vor.
◆Funktionsprinzip und Vorgehensweise
Hohe Dosen von Zinkoxid verbessern nachweislich das Wachstum von Ferkeln und beugen Durchfall vor. Die Wirkung beruht hauptsächlich auf dem molekularen Zustand von Zinkoxid (ZnO) und nicht auf anderen Zinkverbindungen. Dieser Wirkstoff fördert effektiv das Wachstum von Ferkeln und reduziert das Auftreten von Durchfall deutlich. Zinkoxid fördert das Wachstum und die Darmgesundheit von Ferkeln durch seinen molekularen Zustand (ZnO). Hohe Dosen von ZnO neutralisieren und binden Magensäure in Magen und Dünndarm und absorbieren schädliche Bakterien, wodurch das Wachstum verbessert wird.
Im sauren Milieu des Magens unterliegt Zinkoxid folgenden Reaktionen:Die Säure-Base-Neutralisationsreaktion mit Magensäure verläuft nach folgender Gleichung: ZnO + 2H⁺ → Zn²⁺ + H₂O. Das bedeutet, dass jedes Mol Zinkoxid zwei Mol Wasserstoffionen verbraucht. Werden dem Futter für Ferkel 2 kg/t Zinkoxid zugesetzt, und geht man von einer täglichen Futteraufnahme von 200 g aus, nehmen die abgesetzten Ferkel täglich 0,4 g Zinkoxid auf, was 0,005 Mol Zinkoxid entspricht. Dabei werden 0,01 Mol Wasserstoffionen verbraucht, was etwa 100 Millilitern Magensäure mit einem pH-Wert von 1 entspricht. Anders ausgedrückt: Der Anteil des Zinkoxids (ca. 70–80 %), der mit der Magensäure reagiert, verbraucht 70–80 Milliliter Magensäure mit pH 1, was fast 80 % der gesamten täglichen Magensäuresekretion bei abgesetzten Ferkeln ausmacht. Ein solcher Konsum wird zweifellos einen gravierenden Einfluss auf die Verdauung von Proteinen und anderen Nährstoffen im Futter haben.
Das Risiko von hochdosiertem Zinkoxid:
Während der Entwöhnungsphase von Ferkeln liegt der Zinkbedarf bei etwa 100–120 mg/kg. Ein Überschuss an Zn²⁺ kann jedoch mit Oberflächentransportern der Darmschleimhautzellen konkurrieren und dadurch die Aufnahme anderer Spurenelemente wie Kupfer und Eisen hemmen. Diese kompetitive Hemmung stört das Spurenelementgleichgewicht im Darm und kann die Aufnahme anderer Nährstoffe beeinträchtigen. Studien haben gezeigt, dass hohe Dosen von Zinkoxid die Eisenaufnahme im Darm deutlich reduzieren und dadurch die Hämoglobinbildung und -synthese beeinflussen. Gleichzeitig kann hochdosiertes Zinkoxid auch eine übermäßige Produktion von Metallothionein verursachen, das bevorzugt Kupferionen bindet und so zu Kupfermangel führt. Darüber hinaus kann ein signifikanter Anstieg des Zinkspiegels in Leber und Nieren Probleme wie Anämie, blasse Haut und raues Fell verursachen.
◆Auswirkungen auf die Magensäure- und Eiweißverdauung
Zinkoxid ist eine leicht alkalische Substanz mit einem Säurewert von 1193,5, der nur von Steinmehl (Säurewert 1523,5) übertroffen wird, und kommt in Futtermittelrohstoffen relativ häufig vor. Hohe Zinkoxiddosen verbrauchen viel Magensäure, hemmen die Eiweißverdauung und beeinträchtigen die Verdauung und Aufnahme anderer Nährstoffe. Ein solcher Verbrauch hat zweifellos gravierende Auswirkungen auf die Verdauung von Eiweiß und anderen Nährstoffen im Futter.
◆Hindernisse für die Aufnahme anderer Nährstoffe
Ein Überschuss an Zn²⁺ konkurriert mit der Nährstoffaufnahme und beeinträchtigt dadurch die Aufnahme von Spurenelementen wie Eisen und Kupfer. Dies wiederum beeinträchtigt die Hämoglobinsynthese und kann zu gesundheitlichen Problemen wie Anämie führen.
◆Apoptose von Darmmukosazellen
Forschungen haben gezeigt, dass eine übermäßige Konzentration von Zn²⁺ in Darmmukosazellen zum Zelltod (Apoptose) führen und das Gleichgewicht der Darmzellen stören kann. Dies beeinträchtigt nicht nur die normale Aktivität zinkhaltiger Enzyme und Transkriptionsfaktoren, sondern verstärkt auch den Zelltod und kann so zu Darmproblemen führen.
◆Umweltauswirkungen von Zinkionen
Nicht vollständig vom Darm aufgenommene Zinkionen werden schließlich mit dem Stuhl ausgeschieden. Dieser Prozess führt zu einem deutlichen Anstieg der Zinkkonzentration im Stuhl, wodurch große Mengen unverdauter Zinkionen freigesetzt werden und die Umwelt belasten. Diese hohe Zinkionenausscheidung kann nicht nur zu Bodenverdichtung führen, sondern auch Umweltprobleme wie die Schwermetallbelastung des Grundwassers nach sich ziehen.
Schutz durch Zinkoxid und Produktvorteile:
◆Die positiven Effekte von schützendem Zinkoxid
Die Entwicklung von Zinkoxid-Schutzprodukten zielt darauf ab, die durchfallhemmende Wirkung von Zinkoxid optimal zu nutzen. Durch spezielle Schutzverfahren gelangen mehr Zinkoxidmoleküle in den Darm, entfalten dort ihre durchfallhemmende Wirkung und verbessern die Gesamtverwertungseffizienz. Mit dieser Niedrigdosierungsmethode lässt sich die durchfallhemmende Wirkung von hochdosiertem Zinkoxid erzielen. Darüber hinaus reduziert dieses Verfahren die Reaktion zwischen Zinkoxid und Magensäure, senkt den Verbrauch von H+-Ionen und verhindert eine übermäßige Zn²⁺-Produktion. Dadurch werden die Proteinverdauung und -verwertung verbessert, das Wachstum von Ferkeln gefördert und deren Fellzustand optimiert. Weitere Tierversuche bestätigten, dass Zinkoxid-Schutzprodukte den Magensäureverbrauch bei Ferkeln tatsächlich reduzieren, die Verdauung von Nährstoffen wie Trockenmasse, Stickstoff und Energie verbessern und die tägliche Gewichtszunahme sowie das Verhältnis von Fleisch zu Futter signifikant steigern.
◆Produktwert und Vorteile von Zinkoxid:
Verbessert die Verdaulichkeit und Verwertung des Futters und fördert dadurch die Steigerung der Produktionsleistung; gleichzeitig reduziert es wirksam das Auftreten von Durchfall und schützt die Darmgesundheit.
Für das spätere Wachstum von Ferkeln kann dieses Produkt deren Wachstum deutlich verbessern und Probleme wie blasse Haut und raues Fell lösen.
Das einzigartige Design mit geringem Zinkzusatz reduziert nicht nur das Risiko einer übermäßigen Zinkzufuhr, sondern minimiert auch die potenzielle Umweltbelastung durch hohe Zinkemissionen.
Veröffentlichungsdatum: 04.09.2025

